Meine Prestige-Weinevents „Internationale Top Weine“ sind eine fortlaufende Veranstaltungsreihe, in der es um Kultweine geht, die zu den größten Weinen der Welt gehören. Weinliebhabern, die diese Weine bislang nur vom Hörensagen kennen, bieten meine Events die Möglichkeit, sie ausgiebig zu verkosten und selbst zu beurteilen.
Auch der dritte Teil der Veranstaltungsreihe, „Internationale Top-Weine“ beginnt mit dem berühmtesten Champagner der Welt, der Dom Perignon. Natürlich ändern sich die Jahrgänge und Club-Mitglieder, die jeden Teil besuchen (die gibt es), können vergleichen.
Der „Dompi“, wie er in der Branche genannt wird, ist der erfolgreichste Wein des Luxus-Konzern LVMH und die genaue Stückzahl ist geheim. Es ist immer ein Jahrgangs-Champagner, der viele Jahre in der Flasche reift und erst nach 10 Jahren auf den Markt kommt. Ein wunderbarer Begleiter zu unserem 1. Gang und zur Einleitung dieses Abends.
Zum 2 Gang gibt es wie immer zwei Weißweine. Beide sind opulent, aber doch ganz unterschiedlich.
Zu den größten Rieslingen, die ich je verkostet habe, gehören die Smaragde von Emmi Knoll. Smaragd bezeichnet in der Klassifizierung in der Wachau die Spitze der Qualitätspyramide. Es sind gehaltvolle und opulente Weine, die reifen müssen.
Mit viel Glück konnte ich noch je 3 Fl. aus den Jahrgängen 2011 und 2012 von der Schatzkammer des Köllner Weinkellers erwerben. Der höhere Alkohol und die Säure sind nach der langen Reifezeit perfekt in den Wein eingebunden und sie sind geradezu die Voraussetzung, für die Größe des Weins im Alter.
Emmerich Knoll ist das Vorbild der besten Rieslingwinzer weltweit. Leider gehört die Wachau eher zu den Verlierern der Klimaerwärmung und es ist ungewiss, ob es diese Weine in Zukunft noch geben kann. Ein einmaliges Genusserlebnis also.
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Die Hermitage-Weine von der nördlichen Rhone gehören zu den größten Weinen Frankreich. Die roten Hermitage sind aus der Rebsorte Syrah und die weißen sind meist ein Cuvee aus Marsanne und Roussanne.
An der nördlichen Rhone gibt es die einzigen Steilhanglagen in Frankreich und der Hermitage ist der steilste Berg aus Granit, auf dessen Spitze eine kleine Kapelle steht. Wie steil der Berg wirklich ist, habe ich erst gewusst, als ich in der Sommerhitze zur Kapelle hinaufstieg.
Der Hermitage Blanc "le Chevalier de Sterimberg" vom Weingut La Chapelle ( Paul Jaboulet), wird biologisch angebaut und reift in einer Komination aus Betoneiern und Eiche. Ein grandioser Hermitage Blanc, mit seidiger Textur und aus dem hervorragendem Jahrgang 2021. Das Weingut liefert immer 3 Fl. in einer außergewöhnlichen Holzkiste, die ich in der Veranstaltung verlose
Auf den ersten Blick erscheint die Kombination der beiden Weine die den 3. Gang begleiten etwas willkürlich. Und doch haben die beiden reinsortigen Rotweine ähnliche Fruchtaromen, haben Finesse, Eleganz und Tiefe, ohne opulent zu sein.
Ein Spätburgunder von der Mosel? Soll das ein Witz sein? So dachte ich noch vor 20 Jahren, bis ich die Pinot Noir von Markus Molitor kennen lernte. Und Molitor hat mich dann auch aufgeklärt: Spätburgunder war noch bis 1987 an der Mosel verboten. Das stammte noch aus der Nazizeit, die wollten keine französischen Reben in deutschem Boden. Kurz nach der Freigabe hat Molitor seine ersten Spätburgunder-Reben in Schiefer gepflanzt. Anfang diesen Jhd. entstanden dann die ersten großen Pinot Noirs davon und Molitor gewann den deutschen Rotweinpreis. Wir verkosten den "Brauneberger Klostergarten 2018", 3-Stern. Der Wein ist auf Augenhöhe mit den guten frz. Burgundern und Parker gibt ihm 95 Punkte dafür.
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Barolo hatten wir schon öfters im Club, aber noch keinen Barbaresco, aus dem benachbarten Anbaugebiet. Wie Barolo müssen auch Barbaresco wegen dem hohen Gerbstoff des Nebbiolo ein paar Jahre gereift sein. Es freut mich daher, dass ich von einem der großen Piemonteser Winzer eine Holzkiste aus dem sehr guten Jahr 2015 kaufen könnte. Es ist der Barbaresco "Asili" vom verstorbenen Altmeister Bruno Giacosa. Es ist einer seiner letzten noch selbst produzierten Jahrgänge. Auch dieser Wein bekommt 95 Punkte.
Auf die Weine zum 4.Gang freue ich mich ganz besonders: es sind zwei große Bordeaux, ein Chateau vom linken und eines vom rechten Ufer (der Garonne). Natürlich habe ich darauf geachtet, Weine zu wählen, die schon jetzt höchsten Genuss bieten, aber ihre wahre Größe erst in vielen Jahren zeigen. Es sind auch Weine für Ihre private Schatzkammer und ich garantiere Ihnen eine Verdreifachung, entweder Ihrer Vorfreude oder Ihres Gewinns.
Das linke Ufer: Chateau Smith Haut Lafitte, Grand Cru
Die beiden Weingüter, die in den letzten 20 Jahren in Bordeaux die größte Entwicklung gemacht haben, sind das Chateau Pontet Canet in Pauillac (siehe Frankreich (2) Event) und das Chateau Smith Haut Lafitte, in Pessac Leognan. Und das liegt in beiden Fällen an den Inhaberfamilien, ihrer grenzenlosen Leidenschaft und ihrer Hinwendung zum biodynamischen Weinbau. Florence und Daniel Cathiard haben 1990 das vernachlässigte Chateau übernommen und produzieren in einer gnadenlosen Qualitätsoffensive (ein halbes Kilo Ertrag pro Rebstock) mittlerweile einen der besten Bordeauxweine. Ein Gänsehautwein mit Charakter und Tiefe.
Das rechte Ufer: Chateau Figeac, St.-Emilion 1er Grand Cru Classe "A" 2020
Für Robert Parker ist unser Jahrgang 2020 der beste Figeac der Neuzeit und gibt ihm glatte 100 Punkte. Ein solcher Wein liegt normalerweise weit außerhalb meines Budgets für Prestige-Weinevents und nur durch eine vorübergehende Schwäche der Börse für Kultweine, war es gerade noch so möglich, eine Kiste zu erwerben.
Chateau Figeac steht einsam an der Spitze der Klassifizierung im St. Emilion und hat schon als Jungwein alles, was man von ihm erwartet: große Aromenvielfalt von roten und schwarzen Früchten, Tabak, Lakritz und Trüffel. Essenz. Am Gaumen vollmundig, tief und konzentriert. Ein langanhaltendes Spiel aus Kraft und Eleganz und einen derart vielschichtigen Nachhall, den man nur bei ganz großen Weinen findet und der einem sprachlos zurücklässt.
Diese beiden Weine im direkten Vergleich sind ein großer Genuss und eine einmalige Gelegenheit.
Wehlener Sonnenuhr von J.J. Prüm.
Jay-Jay, wie die Engländer den Winzer liebevoll nennen. Was kann man über diesen Kultwein noch sagen? Immer wenn ich eine gereifte Auslese/Goldkapsel aus einem guten Jahrgang bekommen kann, schlage ich zu. Unsere Goldkapsel stammt aus 2015 und wird mit 99 Punkten bewertet.
Vielleicht folgende Anekdote:
Als es Luftwaffen-General Harras (einem Alkoholiker mit Charakter, aus Zuckmeiers Theaterstück "Des Teufels General") klar wird, dass er sich an die Nazis verkauft hat, und er am Ende ist, ruft er zu seinem Adjutanten "bring mir meinen Wein".
Der bringt ihm eine Flasche J.J. Prüm, Wehlener Sonnenuhr. Und Curd Jürgens, der den General in der Verfilmung so wunderbar spielt (harte Schale, weicher Kern), stellt die Flasche (mit unserem Etikett) für einen Moment vor die Kamera. Er trinkt einen großen Schluck, setzt sich in sein Flugzeug und stürzt sich auf das Nazipack.
Gut, wir müssen nicht gleich sterben, aber wir beenden diesen wunderbaren Abend mit diesem wunderbaren Wein und Philipp kocht uns sein wunderbares Dessert dazu.
Und alles ist gut!
Dieses war der dritte Streich und der vierte....nein, da sind wir noch lange nicht. Ein Glückspilz, der zwei Eintrittskarten zu diesem Event ergattert. Die grandiosen Weine werden auch in diesem Event wieder von Philipps 5-Gang Sterne-Menü perfekt begleitet.
Hier sehen Sie das Menü >>>
Im Veranstaltungspreis eingeschlossen sind:
- 5-Gang Sterne Menü
- 8 Sorten Top-Weine (24 Fl.)
- Wasser & Brot
- Kaffee oder Espresso
- Verkostungsblätter
- 4,5 Std. Veranstaltung
Der Veranstaltungspreis beträgt 345,- Euro p.P. (ein Club-Card Rabatt wird abgezogen)
Hinweis: Bitte reservieren Sie gleich ein Zimmer, wenn Sie auch übernachten wollen (im Atrium mit 15 %Rabatt).
Die Menüs sind auf die Weine abgestimmt. Lebensmittelunverträglichkeiten können bei der Anmeldung berücksichtigt werden. Ein veganes Menü ist nicht möglich.
Die Termine für dieses Event folgen in Kürze. Bitte achten Sie auf meine nächste Mail im Mai.
